
Bild,
Leinwand, Sitzplätze:
HD-Projektor, Inbetriebnahme samt
Leinwand war im Dezember 2003. Ein neuer Projektor folgte im Jahre 2010. Blaue Couch über 2 Raumecken.
Funkferngesteuerte Motor-Leinwand mit einer Bildbreite von 250cm,
das Tuch entrollt sich einige Zentimeter vor dem
Fernseher, welcher auf dem Center-Lautsprecher positioniert ist. Heimkino-Video: Video
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Video 2
Ton: Es kommt ein A/V-Receiver von Yamaha zum Einsatz mit insgesamt acht Lautsprechern, davon ein Downfire-Subwoofer. Drei stehen vorne, hinter der breiten Couch sorgen vier Stück für den Surroundsound. Interessant ist der Effekt, den der Downfire-Subwoofer erzeugt: Die Couch vibriert ab einer gewissen Lautstärke, einem Buttkicker nicht unähnlich :-).
HD-Festplattenreceiver: Seit Januar 2008 werkelt ein Festplatten-Twin-HD-Receiver (mit bis zu 4 HD-Aufnahmen zugleich und einem fünften Sender, der noch live angezeigt wird), der Humax iCord. Seit einiger Zeit sorgt er für den HD-Empfang von Sendern wie Anixe HD, Arte HD (Astra 19,2E) bis BBC-HD (Astra 28,2E). Hilfreiche Webseiten zum iCord HD: Anleitung, Support-Forum, Tipps & Tricks
Heimkino-PC: PC-System seit 2004 für HDTV, damals die einzige HD-Quelle im Heimkino. Auch für Diashow, Internet etc. Wichtig war hierbei vor allem der Lärmpegel, der Rechner sollte flüsterleise sein. Dies gelang dank sehr leisen Lüftern von Netzteil, Prozessor und Grafikkarte. Dank großen Festplatten sind immer sehr viele US-Serien, Kinofilme, Dokumentationen etc. in HD (1080i und 720p) verfügbar.
BluRay-Player: Für´s beste Bild & besten Ton bei Lieblingsfilmen und Filmabend.
DVD & CD (Sony DVP NS-730): Zusammen mit dem ersten Projektor 2003 bildete das Gerät die Grundlage des Heimkinos. Einer der ersten DVD-Player mit PAL-progressive-Ausgabe (DVD-Vollbilder), reagiert schneller auf Befehle und ist schneller hochgefahren als ein BluRay-Player und wird deshalb noch bei DVD und CD-Wiedergabe verwendet.
Licht & Systemfernbedienung: Fernbedienbare Lampenleistung knapp 1 kW in 5 Gruppen, verteilt auf diverse Lichtbänder, Lichterketten & Spotlights, teils dimmbar. Fernbedient wird das gesamte Heimkinoequipment mit einer Logitech Harmony 885. Nützliche Webseiten: Funkgesteuerte Geräte mit Infrarot-Fernbedienung steuern, Fragen und Antworten, Harmony 885, Programmierung für Einsteiger
Heimkino in der Praxis:
Der gesamte Gerätepark wird über eine Systemfernbedienung gesteuert
(unter Verwendung von Funk- und Bluetooth-Umsetzern). In diesem Fall mit einer Logitech Harmony 885 mit
Farbdisplay, zu sehen im "Nightmode" (Farbdisplay aus) im Bild rechts. Ersetzt werden
dadurch alle auf dem unteren
Bild zu erkennenden Fernbedienungen. Nur der Heimkino-PC wird
weiterhin mit der
optischen Funk-Maus bedient. Die Harmony-Serie von Logitech ist eine sogenannte
aktionsgesteuerte Fernbedienung, d.h. zuerst werden alle im Heimkino verwendeten
Geräte-Codes mittels
Herstellerangabe
und Modellbezeichnung aus einer Liste auf der
Logitech-Webseite
geladen, die
Befehle sodann auf die Harmony übertragen und anschließend logisch für
verschiedene Aktionen miteinander verknüpft. So fährt beispielsweise auf einen(!) Knopfdruck neben
dem im Display angezeigten "Beamer TV" die Leinwand nach unten, der Projektor
schaltet sich ein, der richtige Video-Eingang am Projektor wird gewählt, der
A/V-Receiver schaltet sich ein und der korrekte Audio-Eingang wird eingestellt.
Sodann schaltet sich der HD-Festplatten-Receiver ein, das Licht wird gedimmt und
der vorgewählte TV-Kanal erscheint auf der Leinwand. Hat man sich erst einmal an
diese Automatik gewöhnt, ist man froh den ganzen Fernbedienungszoo vom
Tisch verbannt zu haben...
Zeitlicher Aufwand für die Umrüstung zum Heimkino: Im Unterschied zum Aufstellen eines neuen Flach-TV-Gerätes bedeutet eine Installation mit Leinwand, Projektor, vielen Lautsprechern, Subwoofer und Zuspielgeräten einen deutlich größeren Planungsaufwand, auch aufgrund der Verkabelung bei der räumlichen Distanz der Technik.
Schon die Auswahl einer geeigneten großen Couchgarnitur, die fast zentimetergenau hinten an den Grundriss des Raumes passen sollte, erforderte doch einige Besuche in Möbelhäusern. Die Platzierung der Geräte neben der Leinwand war recht einfach, fast alle Zuspielgeräte stehen auf einem Schrank vor den sich jetzt die Leinwand entrollt. Sie sind so ohne Probleme fernbedienbar. Einzige Ausnahme ist der Heimkino-PC rechts unten. Die Fernbedienung mittels Funkmaus & Funktastatur ist aber auch hier kein Problem. Hinter der Leinwand steht auf einem kleinen Schrank das Fernsehgerät. Alle Zuspielgeräte sind sowohl mit dem Fernseher als auch mit dem Projektor verbunden. Die Verbindungen für den Ton laufen (digital oder analog) über den Heimkinoreceiver und werden sodann auf die acht Lautsprecher verteilt ( 1xCenter, 2x Front, 4x Rear, 1x Subwoofer), wobei alle Kabel verdeckt an einer Seite des Raumes verlaufen, das längste Audiokabel ist 15 Meter lang.
Zum Projektor verlaufen sieben einzelne Kabel, davon
alleine drei für die Komponentenverbindung mit jeweils 10 Meter Länge. Am
aufwändigsten gestaltete sich die
Montage der Motorleinwand. Mit zwei Mann über Kopf anhalten,
Bohrungen markieren, Bohren, Dübel setzen, Halterungen incl. Leinwand
befestigen, mit Wasserwaage einmessen, Netzkabel an der Decke entlangführen und
Empfänger
für die Funkfernsteuerung befestigen. Das Einrichten des Heimkino-PC´s,
Einstellen des Projektors und Abstimmen auf die Leinwand sowie Einpegeln der
Audioanlage liefen dann im Anschluss mehr unter "Spaß"...
Zum Thema Filmformate im Heimkino mit vielen angeschlossenen Geräten ist anzumerken das genau dann auch tatsächlich alle Formate von 4:3 bis 21:9 (im Extremfall sogar 24:9 bei "Ben Hur") irgendwie auf die Leinwand kommen müssen. Ein festes Leinwandformat (wie 21:9 oder 16:9) kann man zwar installieren, allerdings nur bei reinen Hollywood-Kinofilm-Kinos. Spätestens bei alten 4:3-Filmen wie "Casablanca" oder "Raumschiff Orion" hat man dann aber ein echtes Größenproblem. In diesem Kino wird die Leinwand öfter dem Bildsignal angepasst, es gibt ja auch heute neue Produktionen in HD und 4:3. Bestes Beispiel ist die restaurierte Version der alten Star Trek Folgen, ausgezeichnet umgesetzt übrigens! Die Anpassung zeigt sich bei der verwendeten Motorleinwand in der Bildhöhe, die bei 21:9 etwa 105cm beträgt und bis über 160cm reicht bei dem 4:3-HD-Bild von Star Trek.
Am meisten überrascht hat die Vielseitigkeit des Heimkinos, das noch vorhandene TV-Gerät wird fast nur noch zum Programmieren des Festplattenreceivers verwendet. Und selbst das TFT-Display am PC wird öfter zugunsten der Leinwand vernachlässigt. Das war bei der Planung gar nicht so klar oder gar beabsichtigt. Der Hauptgrund für den Kauf des Projektors und der Leinwand war 2003 erst einmal nur die damals bei einer Vorführung überzeugende Bildqualität bei Zuspielung von einem progressiven DVD-Player. Recht schnell war aber klar das digitales Sat-TV oder gar HD-Signale via PC auch überzeugend nutzbar sind, gerade nach der Erhöhung der Bitrate im Zuge der Fußball-WM 2006. Selbst ein brauchbares analoges NTSC-Signal, in diesem Fall vom US-TV-Sender der Wiesbaden Airbase via Dachantenne, sorgt im Winter während der Football-Saison für viele Stunden Unterhaltung.
Umrüstung einer 90cm-Satellitenschüssel von Astra 1 / Hotbird (19,2 E / 13,0 E) auf Astra 1 / Astra 2 (19,2 E / 28,2 E) für BBC-HD-Empfang: Aufgrund der unbefriedigenden Versorgungssituation in Deutschland im Jahre 2007 mit HD-Sendern wurde die Satellitenschüssel, die bisher schielend Astra 1 und Hotbird anpeilte umgerüstet. Die zweite Empfangseinheit für Hotbird brachte im Laufe der Jahre leider keinen brauchbaren zusätzlichen Sender und erfüllte somit auch keinen sinnvollen Zweck mehr.
Sehr viele Anlagen der letzten Jahre wurden gleichwohl mit Empfangsmöglichkeit
für Astra und Hotbird installiert. Für den deutschsprachigen Raum
bringt dies
heute leider keinen Vorteil, da sich praktisch alle wichigten
Sender auf Astra 1
befinden und in den letzten Jahren zudem auch keine solchen auf Hotbird
hinzugekommen sind. Da sich auf Astra 2 ( genauer: Astra 2D auf 28,2 Grad Ost )
aber die gesamte frei empfangbare BBC-Gruppe incl. dem vielgelobten BBC-HD
befindet bot sich eine einfache Umrüstung an. Damit kommen sehr viele Filme über
die britische öffentl./rechtl. Sendergruppe im Originalton und in digitaler
Sat-Qualität rein. Das Highlight ist ganz klar BBC-HD, frei empfangbar ohne
Gebühren und mit besserer Bildqualität als das deutsche Pay-TV Premiere HD. Im
Jahre 2008 wurden zur großen Freude auch der deutschen HD-Zuschauer u.a. die
Fußball-EM, Wimbledon und die olympischen Spiele aus Peking übertragen, teils 14
Stunden am Tag.
Die Bilder oben zeigen die Situation vor und während der Umrüstung. Auf
den beiden linken Bildern ist die Ausgangssituation mit dem
Doppelempfangsadapter speziell für Astra1 / Hotbird zu sehen. Die beiden
Halterungen für die Empfänger sind in vorgegebenem Abstand fest miteinander
verbunden. Der Adapter für die Alu-Schiene an der Schüssel passt in diesem Fall
für Hirschmann-Schüsseln. Dieser Hersteller bietet auch eine sogenannte "Multifeed-Schiene"
an. Gleiche Adapterfassung, aber nun können mit etwas anderen Halterungen die
Empfangseinheiten auf der Schiene frei verschoben werden. Auf dem dritten Bild
sieht man noch die alte Halterung an den Empfängern, die Multifeed-Schiene ist
aber schon an der Schüssel eingesteckt. Jetzt noch die Halterungen tauschen und
mit den üblichen Messgeräten die beiden Satelliten anpeilen. Der Techniker ist
bei den Einstellarbeiten auf dem vierten Bild zu sehen.
Die Anlage auf dem Bild arbeitet mit 2 Quattro-Empfängern und einem Multischalter unter dem Dach in den auch noch das terrestrische analoge NTSC-Signal des amerikanischen Soldatensenders AFN eingespeist wird (der Sendemast steht nur ca. 15 km entfernt). Somit kann von jedem der 4 Leitungen, die aus dem Multischalter durchs Haus gezogen wurden jedes Programm jedes Satelliten gesehen werden, außerdem liegt auf jedem Anschluss zusätzlich das NTSC-Signal von AFN.
Heimkino-Equipment bei Erstinstallation (Dezember 2003):
HD-Projektor:
Sanyo Z2 ( LCD
1280 x 720 )
Motorleinwand:
Funkferngesteuert
* 250x180cm * Gainfaktor 1,2
*
Bildgrößen:
250x140cm (16:9), 250x105cm (21:9), 215x160cm (4:3)
A/V-Receiver:
Yamaha in
7.1-Konfiguration
Lautsprecher:
2x Isophon
Luna 2000, 1x HECO Odeon Center, 4x JBL Control
1,
1x
Yamaha Subwoofer
DVD & CD-Player:
Sony DVP-NS730
SAT-Receiver:
Topfield 5000
HDTV:
Heimkino-PC
mit DVB-S-Karte, Funkmaus & Tastatur, 160 GB intern, extern
300 GB
Röhren-TV & VCR: Sony-TV
(100 Hz), Deutscher Videorekorder
(PAL), US-Videorekorder
(NTSC) für
AFN-Empfang terrestrisch
Projektor-Kabel: 10m Komponentenkabel (Receiver zum Projektor) / 2x2m Komponentenkabel (DVD-Player und Humax iCord zum Receiver) 10m RGB-Scart auf VGA-Kabel (Festplattenreceiver) / 5m DVI-Kabel (PC) / 30cm Adapterkabel (DVI auf DVI & VGA) / 10m S-Video-Kabel (Camcorder) / 10m Compositekabel (NTSC-VCR für AFN) TV-Kabel: 3m Scartkabel (DVD-Player) / 3m Scartkabel (Festplattenreceiver) / 3x3m Compositekabel (Videorekorder über Receiver) Lautsprecher-Kabel: 15m-Kabel Subwoofer / 2 x 5m-Kabel Frontboxen / 3m-Kabel Center / 9m-Kabel Surround R / 11m-Kabel Surround C / 12m-Kabel Surround L Mehrkanal-Audio-Kabel: 1m-Kabel optisch (DVD-Player) / 5m-Kabel optisch (PC) / 1m-Kabel koaxial (Festplattenreceiver) / 1m-Kabel koaxial ( Zweiter Festplattenreceiver)
| Beleuchtung (fernbedienbar): |
| - Couchhinterleuchtung
1xRot 1xGelb:
2 x 50 Watt - Leuchtbänder Couch 10m, 1xBlau 1xWeiss: 2 x 160 Watt - Deckenbeleuchtung (dimmbar) 2x Blau 1xGrün: 3 x 50 Watt - Lichterketten CD-Regale: 3 x 15 Watt - Halogenbeleuchtung Regale & T 5 x 20 Watt |
HD-Aufnahmen mit dem Humax iCord:
